WENN DAS GEHIRN MIT STRESS AUF ZU VIELE REIZE REAGIERT: Typisch bei  hochsensiblen Menschen

Hochsensibel? Welche Anzeichen dafür stehen

Sensible Menschen fragen sich möglicherweise eher, ob es sein kann, dass sie hochsensibel sind:

  • Wann spricht man davon, das jemand hochsensibel ist?
  • Ist das eine psychische Krankheit?
  • Wie gehst Du am besten mit einer Hochsensibilität um?

Um die Anzeichen einer Hochsensibilität zu erkennen, wird momentan ein Fragebogen eingesetzt, der mit Selbstbeschreibungen des Betroffenen ausgefüllt wird. Das Dokument basiert auf dem Vorbild der Forscherin Elaine Aron.

 

Unvorteilhaft an dieser Variante ist die Verwechslungsgefahr mit anderen psychischen Leiden, wie z. B. Angststörungen. Da die Forschung zu diesem Thema noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es jedoch noch keine geeignete Alternative.

 

Forscher haben mittels MRT verschiedene Hirnareale von hochsensiblen Menschen untersucht und herausgefunden, dass eine stärkere Aktivierung der Inselrinde sichtbar ist. Ein Teil des Gehirns – auch „Sitz des Bewusstseins“ genannt –  der mit der Verarbeitung der verschiedenen Sinnesreize in Verbindung gebracht wird.

 

Aufgrund des Aktivierungsmusters im Gehirn konnten Forscher feststellen, dass hochsensible Menschen

positive, aber auch negative Gefühle anderer, stärker wahrnehmen können als der Durchschnitt. (Quelle: Vital) 

Hochsensibilität ist eine "Wesensart" - KEINE Krankheit!

Hochsensibel? Welche Anzeichen dafür stehen

"Sei doch keine Mimose!" oder auch "Du stellst Dich aber an...!" Solche Sprüche kennen Hochsensible nur zu gut. Du auch?

 

Fühlst Du vielleicht intensiver, bist sehr empathisch auch bei anderen? Sagt man Dir nach, dass Du "nah am Wasser gebaut bist" oder dass Du das Gras wachsen hören kannst?

 

Du fühlst mehr vom Leben, was sich auf diese Weise bemerkbar macht. Das ist etwas Wunderbares! Darauf kannst Du stolz sein.

Wenn Du hochsensibel bist - Meine besten Empfehlungen

dass Du Deine Persönlichkeit und Deine besondere Art annimmst und akzeptierst. So bist Du und das macht Dich aus. Mit allen Besonderheiten, Stärken und Schwächen. Leider erlebe ich immer wieder, dass Menschen sich für ihre Sensibilität ablehnen. 

 

Doch genau darauf kommt es an: Sich anzunehmen, zu lieben und akzeptieren, wie man ist. Du bist genial anders und besonders. Du hast etwas, was Du manch anderem Menschen voraus hast.

  • Entschleunige Dein Leben, in dem Du es besser strukturierst.
  • Zieh Dich zurück in Deine Welt, wenn Du es brauchst.
  • Sorge für regelmäßige Pausen und Auszeiten.
  • Horch erst in Dich hinein, statt von der Masse anstecken zu lassen.
  • Richte Deinen Fokus lieber auf eine Sache, statt Vieles auf einmal zu wollen.
  • Sorge immer wieder für Entschleunigung und spür, wie gut Dir das tut.

Je mehr Du Dich abgrenzt und auf Deine Bedürfnisse achtest, desto wohler wirst Du Dich fühlen.

Hochsensibilität: Meditation tut besonders Hochsensiblen gut

Durch eine hohe Empathiefähigkeit, nehmen Hochsensible auch viele Gedanken und Gefühle von anderen auf. 

Besonders die unangenehmen Emotionen und alles Negative solltest Du wieder abstreifen können.

 

Grenz Dich einmal mehr ab. Mit einer Meditation kannst Du das gut machen. Alles, was Dich aus dem Stress und in Deine Balance bringt, ist empfehlenswert. Wenn das Yoga ist, eine Traumreise, Entspannungstechniken oder was Dir sonst noch gut tut, tue es.

 

Aber auch Achtsamkeit spielt eine große Rolle. Zwei Kernprinzipien der Achtsamkeit sind dabei wichtig:

 

Dass Dein Fokus im Hier und Jetzt liegt, sowie jegliche Wertungsfreiheit und der Bewertung von „gut“ oder „schlecht“. Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört und braucht einige Übung. Denn in unserer heutigen Welt sind wir schon immer einen Schritt im Voraus.

 

Doch gerade das hochsensible Gehirn, was die meiste Zeit sehr aktiv ist, kann auf diese Weise wunderbar beruhigt werden und "runterfahren". Du kannst Dich von Grund auf erholen. 

"Achte gut auf Dich, bevor Du Dein Umfeld intensiv wahrnimmst. Du bist ein wichtiger Teil der Welt."