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Hochsensibilität - diese Themen haben die wenigsten auf dem Schirm

Mal abgesehen davon, dass viele sich ihrer Hochsensibilität noch gar nicht bewusst sind, ist das Erfassen, was noch alles dazugehören kann, sicher gut zu wissen.

 

Mir selbst erschließt sich Manches auch nach Jahren noch. Es kommt immer noch etwas dazu, an das ich gar nicht gedacht habe.  Deshalb will ich dich jetzt für mehr Information in meine Welt mitnehmen.

"Sie haben ein Reizdarmsydrom..."

Na schön, das also auch noch...!

 

Vor einiger Zeit hatte ich ziemlich stark damit zu kämpfen. Blähbauch, Durchfall und das volle Programm. Du kannst damit zurechtkommen, wenn du die milde Form hast. Zu diesem Zeitpunkt stand ich stark unter Stress.

Da Hochsensible ohnehin chronisch im Stress sind, ist eine solche Diagnose nicht ungewöhnlich.

 

Die Ursachen, was einen Reizdarm auslöst sind noch nicht ausreichend geklärt, heißt es.

 

Und doch liegt es auf der Hand, dass Stress - erst Recht, wenn er chronisch ist - dazugehören könnte. So kannst Du das Reizdarmsyndrom (in einer milden Variante) ganz gut und einfach selbst behandeln: 

  • z. B. mit Probiotika
  • Flohsamenschalen 
  • etwas Krampflösendes (Fenchel, Pfefferminzöl, Sternanis - Kautabletten)
  • oder ebenfalls Flohsamen gegen Verstopfung. 

Unterstützend hilft natürlich Stressabbau, Entspannung in jeglicher Form und eine ausgewogene Ernährung. Achte am besten darauf, was dir am wenigsten gut bekommt, dann ist der Anfang schnell gemacht.

Die Wirkung von Kaffee, Alkohol und Co.

"Um Gottes Willen, ich kann doch jetzt keinen Kaffee mehr trinken!"

 

Die Wirkung von Kaffee am späteren Nachmittag könnte fatal ausfallen. Je nachdem, auf was du sensibel reagierst, könnte das Koffein Dich aus der Bahn werden und du dadurch am Abend schlecht schlafen. Auch

wenn das oft allein der Glaube ausmacht, ist Koffein tatsächlich ein Stoff, der Hochsensible zu sehr aufputscht.

 

Alkohol kann den gleichen Effekt haben. Erst recht, wenn es sich um kohlensäurehaltige Getränke handelt. Bei den Alkoholika ist z. B. Rotwein möglicherweise nicht so bekömmlich, da er sehr Histamin haltig ist. 

 

Histamin Unverträglichkeit - auch eine Angelegenheit mit Symptomen wie: Magen- Darmbeschwerden, Herz- Kreislaufproblemen. Das Gehirn reagiert auf zu viel Histamin z. B. mit Kopfschmerzen. Nicht zu vergessen deine Haut, die Quaddeln aufweist oder ein Juckreiz entsteht. Das Ganze rundet Müdigkeit noch ab.

Hochsensibelität: Neurodermitis und Allergien schließen sie nicht aus

Gehörst Du auch zu den sensiblen Menschen, hast du in dieser schnelllebigen Zeit einige Herausforderungen mehr. Denn Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen und Allergien haben einen Zusammenhang zur Hochsensibilität, was man inzwischen nachgewiesen hat. 

 

Ich stelle mal die These auf, dass es aufgrund unserer speziellen Zeit und den entsprechenden Herausforderungen sicher noch viel mehr Hochsensible gibt bzw. geben wird, als es derzeit bekannt ist. Seit Jahren ist Stress die Hauptursache für viele Krankheiten. Die tägliche Informationsflut, Lärm, Hektik und Umweltprobleme tragen mit Sicherheit dazu bei.

Die wichtigste Botschaft, die ich dir mitgeben möchte!

Jede:r hat seine individuelle Sensitivität. Deshalb eben auch seine Geschichte mit Allergien, Magen- Darmproblemen, Kaffee, Alkohol usw. Diejenigen, die wissen, dass sie hochsensibel sind, haben in den meisten Fällen auch ihre eigene Strategie, wie sie am besten damit umgehen.

 

Doch über allem hat sich seit geraumer Zeit eine Erkenntnis und ein kleiner Satz bei mir eingeprägt:

 

Weniger ist mehr! 

 

Mach weniger, ruh dich aus. Geh in die Stille, tanke auf. Du glaubst gar nicht, wie viel das ausmacht! Ich meine damit: Um dich herum sollten nur noch Naturgeräusche oder einfach Stille sein. Und das kann heutzutage herausfordernd sein.

 

In der Stille merkst Du erst, was permanente Geräusche auslösen können. In meiner stressigsten Zeit habe ich mich schon zu Tode erschrocken, wenn mit einem Klick auf dem Handy eine neue Nachricht einging. Mein Herz klopfte in diesem Moment so stark, als wäre sonst was passiert.

 

"Weniger ist mehr" zu praktizieren hat schon sehr viel verändert. Ich bin wesentlich entspannter und merke sehr genau, wann es wieder an der Zeit ist, für Rückzug und Stille zu sorgen. Die Natur, insbesondere der Wald ist oftmals die beste Tankstelle, die es gibt. Nur kannst du wahrscheinlich nicht täglich in den Wald gehen, nehme ich an... Für Waldspaziergänge und Aufenthalte gibt's sogar das "Waldbaden", was unglaublich erholsam ist.

Selbstfürsorge: Ab heute stehst Du an erster Stelle!

Für alle, die vor lauter Herzblut und Empathie für andere sich selbst gerne mal ganz hinten anstellen oder ganz vergessen:

 

Wenn Du nicht für Dich sorgst, wer soll es dann tun? 

 

Nimm dir Zeit für das, was dir gut tut. Und das meine ich für Leib und Seele. Sorg für innere Balance und du wirst feststellen, dass alle Symptome mit denen du oft zu kämpfen hast weniger werden. Deine Akzeptanz vorausgesetzt. 

 

Du bist wichtig!

 

Das heißt, dass du dir auch Zeit dafür nehmen darfst, nehmen solltest!

 

Daran denk immer: Was würdest du einer guten Freundin raten? Erkenn deine Bedürfnisse und Grenzen, egal, ob andere das doof finden. Und wenn Du dann darüber hinaus noch etwas für dich tun möchtest, kann ich dir sicher mit dem einen oder anderen Tool aus meinem Coachingkoffer weiterhelfen.

 

Und manchmal tut schon ein Gespräch richtig gut und hilft Dir. Wenn dir danach ist, schnapp dir jetzt einfach einen Online Termin.