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Hochsensibilität - die besten Tipps, wie Du gut damit leben kannst

Durch die Psychologin Elaine Aron wurde der Begriff Hochsensibilität geprägt. Man geht von ca. 20% aus. Hochsensibilität triffst Du eher bei die Introvertierten, schüchternen Menschen an. Darunter gibt es aber auch ca. 30% extrovertierte Hochsensible.

 

Wenn Du denkst, dass du Pi mal Daumen davon ausgehen kannst, dass die besonders sensibel auch hochsensibel sind, wären es deutlich mehr als 20%, richtig?

 

Aber was gehört dazu? Woran merkst Du, dass Du hochsensibel sein könntest? Denn es gibt immer noch so viele, für die der Begriff (noch) fremd ist. Aber auch viele, die nicht wissen, dass sie hochsensibel sind.

 

Gehe ich von mir selbst aus, war die Erkenntnis wirklich hilfreich. So manches hat sich sortiert und erklärt. So würde ich heute nicht mehr freiwillig in die Innenstadt von Hamburg ziehen. Obwohl das natürlich auch Vorteile hat. Als ich umgezogen bin, wusste ich von meiner Hochsensibilität noch nichts.

 

Klar, ich könnte natürlich wieder umziehen. Doch umzuziehen, ist auch nicht mal eben gemacht. Ich arbeite an mehr Resilienz, daran, was ich unterstützend für mich tun kann. Da gibt es einiges.

Nach der Erkenntnis einfach so weitermachen, wie bisher?

Du kannst die Erkenntnis nehmen und einfach so weitermachen, wie bisher. Als Hochsensibler Mensch, fast unmöglich und auch sehr schade, wie ich fände.

 

Denn es gibt einiges zu entdecken. Vor allem Deine speziellen Stärken und Fähigkeiten. Je tiefer Du in dieses Thema eintauchst, desto klarer wird Dir, welche "Schätze" Du an Bord hast. Wenn Dir besonders Dein "Anderssein" dieses Gefühl nimmt, wird es noch wichtiger daran etwas zu verändern.

 

Denn so wie Du denkst, fühlst Du Dich. Negative Gedanken und ein schwaches Selbstwertgefühl, wird Dir nicht unbedingt gute Gefühle machen. Verändere Deinen Fokus und richte ihn auf das, was DA ist. 

Was brauchst Du, um Dich wohlzufühlen?

Vielleicht empfinden Dich andere manchmal anstrengend. Mag sein, dass Du durch Deine Art "besonders" bist. Richte Dich am besten danach aus, was Dir gut tut. Womit fühlst Du Dich am wohlsten? Was ich besonders bei Hochsensiblen erlebe, dass sie stark nach außen orientiert sind. 

 

Du bist nicht auf der Welt, um es anderen Recht zu machen. Du musst auch nicht jedem gefallen. Und trotz Hochsensibilität bist Du ein ausgeglichener, glücklicher Mensch, wenn Du in Balance bist, wenn Du das tun kannst, was Dir gut tut. Oder dass Du schöne Auszeiten machst und dieses tolle Gefühl mit in deinen Alltag nehmen kannst.

Passt Dein Umfeld gut zu Dir?

Mit dem Umfeld meine ich: Das Wohnen, Deine Familie und Freunde und Deine Arbeit.

 

Manchmal ist es an der Zeit, für Dein Wohlbefinden, dass Du Dich von Menschen oder Jobs trennst, die Dir zu schaffen machen. Du brauchst nicht tagtäglich kämpfen. Das Leben ist so viel mehr als das. Du kennst das vom Aufräumen: Erst, wenn ausgemistet und aufgeräumt wurde, fühlst Du Dich wirklich wieder gut. Est dann ist wieder Platz für was Neues in Deinem Leben.

 

Ganz oft hält Dich Angst zurück etwas zu verändern. Nachvollziehbar. Doch denk daran, was Du in Deinem Leben schon alles überwunden und erfolgreich entwickeln konntest. Erinnere Dich daran, was das Dir gebracht hat. 

Stell Dich mehr in den Mittelpunkt!

Du darfst zuerst für Dich sorgen. Stell Dich mehr in den Mittelpunkt und achte auf Dein Wohlbefinden. Das muss niemand außer Dir verstehen oder gut finden. Dazu nutze ich oft dieses Beispiel:

 

..."Sollte es zu einem Druckabfall in der Kabine kommen, öffnet sich eine Deckenklappe über Ihnen und Sauerstoffmasken kommen zum Vorschein. In diesem Fall ziehen Sie eine Maske schnell zu sich heran und platzieren diese fest auf Mund und Nase. Danach helfen Sie Kindern und hilfsbedürftigen Personen."

 

Gemerkt? Zuerst kümmerst Du Dich um Dich selbst. Danach erst um andere. Wenn es Dir nicht gut geht, wie kannst Du dann für andere da sein. Wenn du ausgeglichen bist und gut drauf bist, erleben Dich auch andere viel lockerer und unkomplizierter. Du bist nicht egoistisch, wenn Du zuerst an Dich selbst denkst!

Zwei Welten prallen aufeinander - und jetzt?

Du bist hochsensibel und achtest viel mehr auf Dich? Stößt Du jetzt viel öfter auf Unverständnis? Dann gebe den Menschen, mit denen Du zusammenlebst oder zu tun hast etwas Zeit. Für ein besseres Miteinander ist es wahrscheinlich sinnvoll, dass Du Dich mit deiner Hochsensibilität outest. 

 

Dein Umfeld bekommt ein anderes Verständnis, warum Du so bist, wie Du bist, Sie können sich Rückzüge erklären, verstehen Dich und Deine Empfindlichkeit ein stück weit besser. Trotzdem ist ein gegenseitig annähern und lernen mit dem Thema Hochsensibilität wichtig.

 

Du musst Dich nicht zusammenreißen, obgleich Du Dich ausgepowert fühlst. Ein lebhaftes Lokal, ein Treffen mit vielen Menschen oder Trubel, der anderen gefällt, muss Dir nicht gefallen. Alternativ überlegst Du Dir, wie Du mit Freunden, Familie oder Kollegen umgehst, für den Fall, dass Dich ein Event, eine Verabredung überfordert würde.

Aus der Ruhe in die Kraft kommen und auch bleiben

Deb Tipp, den ich den allermeisten (mir selbst auch) gebe, immer wieder für Auszeiten zu sorgen. Und zwar solche, in denen Du die Ruhe genießen kannst. Kaum bis gar keine Ablenkung, Ruhe genießen und Deinen Akku immer wieder auftanken lassen.

 

Dass in der Ruhe die Kraft liegt, ist kein Gerücht. Doch für viele bedeutet Ruhe schon die Abwesenheit des Handys. Das meine ich nicht. Was ich meine ist Stille. Seinen Tagträumen nachgehen, die Seele baumeln lassen. Wie auch immer Du Dich aufbaust, sorge dafür, dass Du zurück in Deine Kraft kommst. Und noch besser, dass Du in Deiner Kraft bleibst.

 

Ich gebe meinen Klienten dafür einige kleine aber effektive Tipps und Tricks an die Hand, die Du leicht in Deinen Tag einbauen kannst. Je besser Dir bewusst ist, was Du brauchst, womit es Dir richtig gut geht und worauf Du Lust hast, desto kann leichter kann Dein Leben werden. Je leichter und lockerer Du Dich fühlst, desto mehr Energie hast Du zur Verfügung.

Fokussiere Dich! Vermeide auf mehreren Hochzeiten zu tanzen

Ich kenne das von mir manchmal, wenn ich mit einer Sache anfange, mir etwas einfällt und ich nicht die Geduld habe, dass erst zu Ende zu bringen. Das kann sich auf mehrere Dinge zeitgleich steigern. Hinterher habe ich oft viel zu viel Energie verbraucht.

 

Das muss nicht sein! Fokussiere Dich auf eine Sache. Das Gehirn ist nämlich gar nicht multitaskingfähig, wie immer behauptet wird. Da Dein Gehirn sich ohnehin stets in Abwehrhaltung befindet, damit Reize Dich nicht überfluten, bist Du ohnehin chronisch gestresst.

Umgib Dich mit Deinesgleichen, das ist entspannter

Hochsensible erkennen sich untereinander schnell. Sie verstehen sich meist auch besser, weil sie aus diesem Grund eher Akzeptanz bei anderen finden. Das kann wesentlich entspannter sein. Du brauchst Dich nicht lang und breit erklären. Auch mit plötzlichen Rückzügen, kann Dein Gegenüber besser klarkommen.

 

Und doch ist nicht Hochsensibilität nicht gleich Hochsensibilität. Jeder hat seine eigenen Kanäle, auf die er/sie empfindlich reagiert. Menschen, die nicht hochsensibel sind, habe jedoch manchmal nicht die Vorstellung, was genau das bedeutet.

 

Du musst Dich öfter erklären, als Dir lieb ist. Selbst wenn Dein Umfeld darüber Bescheid weiß, ist oftmals nicht genau klar, was damit verbunden ist. Meine Empfehlung, dass Du anderen gegenüber die Geduld aufbringst, dass auch sie ihre Erfahrungen mit Dir machen und dazulernen können. 

Falls Du noch Fragen hast, oder eine spezielle Thematik erörtern wollen würdest, stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Dafür biete ich ein gratis Gespräch an, was Du Dir gleich an dieser Stelle buchen kannst.