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Tagtäglich kämpfen die meisten von uns mit Stresssymptomen - vor Jahren ging es mir genauso

Ob Du mit Leistungsstress durch sehr viel Arbeit kämpfst, oder unter emotionalem Stress stehst - langfristig wird er sich bemerkbar machen. Das durfte auch ich erkennen und lernen.

 

Ich plaudere jetzt einfach mal aus dem "Nähkästchen" und erzähle Dir meine ganz persönliche Geschichte mit Stress. Denn nicht umsonst ist das ein Thema, was mich seit Jahren begleitet. Gut für meine Klienten, denn denen nützt mein reicher Erfahrungsschatz natürlich... 

Diagnose: Reizdarm, Histaminintoleranz

Bereits bei dieser Diagnose angelangt! Denn einige Jahre vorher gabs schon eine Frühblüherallergie, Magen-Darm-Probleme und immer wieder mit Schlafprobleme.

 

Jetzt auch noch das! Mir wurde immer klarer, dass sich immer mehr Symptome zeigten. Es gab weitere körperliche Auslöser, mit denen ich zu kämpfen hatte. Reizdarmsydrom: Halleluja, meine Beschwerden hatten endlich einen Namen.

 

Doch bei jeder kleinen Aufregung, bei jeglicher Art von Stress oder weil ich in einem Konflikt mit jemandem steckte: Mein Darm reagierte prompt. Ich musste dann auch noch erkennen, dass das etwas ist, womit man wohl länger zu tun hat...

Wie frustrierend - wie sollte ich da wieder rauskommen?

Nicht nur, dass ich mein Essen komplett umstellen musste, ich sollte auf so viele leckere Sachen verzichten.

Das, wo ich doch ein absoluter Genussmensch bin!

 

Einerseits war ich zufrieden, weil ich jetzt Anhaltspunkte und eine Diagnose hatte. Andererseits hatte ich keine Ahnung, wo ich ansetzen sollte. Im Internet gab es dazu jede Menge Infos. Doch trafen die auch auf mich zu?

Das machte mich etwas ratlos. Allerdings gab es einige Punkte, die mir Stress machten: Sowohl privat als auch beruflich. Sollte darin die Ursache liegen...?

Was kommt denn als Nächstes? So sollte das nicht weitergehen...

Okay, mir war schon klar, dass ich gerade einige "Baustellen" hatte. Die musste ich dann wohl mal angehen. "Reizdarmsyndrom, Du meine Güte, wie kommst Du denn dazu?" frage mich eine Freundin, erstaunt. Anderen

fiel auf, dass ich etliches ausgrenzte, wenn wir essen gingen.

 

Ich wälzte etliche Seiten im Internet und fragte meinen Arzt, wie lange ich denn diese Einschränkungen würde hinnehmen müssen. Seine Antwort war genauso ernüchternd, wie das, was ich bereits von "Dr. Google" wusste. Ich wollte mich a) nicht länger so fühlen und b) auch damit nicht ständig im Fokus stehen. Eins wurde mir zunehmend immer klarer, dass es so nicht weitergehen sollte.

Die Veranstaltung, die ich mit einer Freundin besuchte, veränderte alles

Wir wissen ja alle mittlerweile, dass es keine Zufälle gibt. Oder? Erwähnte Freundin lotste mich zu einer Coaching-Veranstaltung: Tag der offenen Tür, Coaching zum kennen lernen. Das war 2008. 

 

Der Witz war: Nicht sie meldete sich anschließend zur Coaching-Ausbildung an, sondern ICH. "Systemisches Coaching". Was das bedeute, erfuhren wir auf der Veranstaltung. Ich kann sagen, dass dieser Samstag einen bleibenden Eindruck bei mir hinterließ .

 

Wir lernten kleine "Coaching-Formate" kennen und ich war fasziniert, was damit bewegt wurde. Ich verstand langsam auch, welche Auswirkungen emotionaler Stress haben konnte.

 

Ich war so begeistert, dass ich mich nur kurze Zeit später zur Coach-Ausbildung anmeldete: Start Mai 2009. Diese Ausbildung wurde zum Dreh- und Angelpunkt für mein weiteres Leben bzw. Berufsleben und veränderte alles.

"Susanne, ich bin beeindruckt, Du hast die größte Entwicklung gemacht."

Im November 2010, nach erfolgreicher, 3-tägiger Prüfung, überreichte mir mein Ausbilder mit diesen Worten mein Zertifikat. Ich fühlte aber auch genau das. Es gab nichts zuvor, was mich so bewegt, berührt und gefordert hatte. Auf diese Worte war ich stolz, denn ich hatte meine Komfortzonen bei Vielem überwinden können. Während der Ausbildung sehr über mich hinausgewachsen.

 

Mein Fazit : Dass müssen andere unbedingt kennen lernen. Coaching ist neben Therapie eine proaktive Möglichkeit zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Dafür brannte ich. Coaching wollte ich in die Welt bringen. Bis ich meinen Entschluss als Coach freiberuflich zu starten, umsetzte, vergingen aber doch noch einige Monate. 

"Irgendwann musst Du springen - das kannst nur Du entscheiden."

Am 01.09.2014 machte ich mich selbstständig, hatte aber seit 2012 schon nebenberuflich gecoacht. Diesen Schritt in die Tat umzusetzen, fiel mir nicht so leicht, wie gedacht. Darüber sprach ich mit einer Coach-Kollegin, die mir riet, irgendwann zu "springen", wenn ich selbstständig sein wollte. Dafür gibt es eben kein Netz und doppelten Boden.

 

Ich holte mir zwei gestandene Coaches an meine Seite und ließ mich 1 Jahr begleiten. In diesem Jahr entwickelte ich mich wieder um einiges weiter, was mich beim Aufbau meines Coachingbusiness prima unterstütze.

 

Dass das eine sehr gute Entscheidung war, konnte ich z. B. daran messen, dass ich in Sachen Reizdarmsyndrom keinerlei Probleme mehr hatte. Heute, fast 13 Jahre später, fühle ich mich sehr fit in Sachen Stress, kenne mich gut Stresssymptomen aus, Stressauslösern, Stresskrankheiten u. v. m. 

 

Ich mache mit ganzem Herzen beruflich das, worin ich aufgehe, lerne unglaublich viel noch immer dazu und konnte schon unglaublich vielen Menschen helfen. Ich lade Dich herzlich ein, mit Deinen Fragen zu mir zu kommen. Oder Du lässt mal eine gratis Stressanalyse machen! Ich freu mich auf Dich.