3 perfekte Zutaten für das Rezept, was dich deinem Mr. Right näherbringt

Den "Richtigen" zu finden, ist sicher nicht so einfach. Doch musst du dich nicht erst durch zig Frösche durchküssen, damit es dir gelingt. 

 

Fang am besten bei dir selbst an, bevor du genauestens untersuchst, was denn dein Traumpartner mitbringen sollte. Was bringst du denn mit? Was macht dich aus, was sind deine "Vorzüge", deine Macken, deine Stärken und Schwächen? Zeigst du anderen deine Facetten, Ecken und Kanten?

 

Nach meiner Erfahrung ist der größte Stolperstein, wenn du ein sehr genaues Bild vom deinem Traumpartner in dir trägst. Denn diesem Bild wirst du nachgehen. So haben es die vermeintlichen Prinzen echt schwer. Diesen Mann kannst du dir nur "backen". Ich meine damit nicht, dass du keine Vorstellung von deinem idealen Partner im Kopf haben darfst. Doch schneide dir nicht so viele Chancen und Möglichkeiten ab. Aber kommen wir erstmal zu Schritt 1.

1. Schritt: Unterschätze nie den Einfluss deiner Vergangenheit...

Deine Vergangenheit spielt so oder so eine wichtige Rolle in Beziehungen, weil dich deine Vergangenheit prägt. Wenn du dir deine vergangenen Beziehungen mal anschaust, kannst du auch eine Menge daraus mitnehmen. Blende das bitte nicht aus.

 

Ich weiß, dass jeder etwas aus seinen Erfahrungen mitnimmt. Und trotzdem hast du einige "blinde Flecken". Unbewusste Erfahrungen sind auch noch abgespeichert. Wenn du dein Verhalten wenig bis gar nicht reflektierst, nicht kritikfähig, dafür aber schnell kränkbar bist, ist es nicht verkehrt, genau dort mal hinzuschauen.

 

Wie bist du aufgewachsenen? Wie war dein Vater? Wie deine Mutter? Was hat das mit dir gemacht? Wenn du Geschwister hast - wie hat sich das Verhältnis auf dich ausgewirkt? War ein Elternteil sehr kontrollierend und streng? Oder vielleicht auch autoritär? Insgesamt fließt das in deine Beziehungen mit ein.

 

Musstest du, um die Liebe und Zuwendung deines Vaters eher betteln? Oder hat er dir vielleicht sogar Angst gemacht? Oder, was ich dir wünsche, war er ein warmherziger Mensch und stolz auf dich? War er dein "Held"?

 

Das spielt eine große Rolle, denn dein Vater ist deine erste große Liebe. In deinen Beziehungen wird sich wiederfinden, was dich geprägt hat. Deshalb empfehle ich als ersten und mega wichtigen Schritt immer, mit deiner Vergangenheit aufzuräumen. Damit meine ich das, was dir heute noch zu schaffen macht, was noch immer Stolpersteine sind und typische Fallen, in die du immer wieder tappst. 

2. Schritt: Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Co.

Was ich mit Selbstbewusstsein meine:

 

Dass du nah an deinen Grenzen, Bedürfnissen, Wünschen und Träumen bist. Aber auch, dass dir auffällt, warum so etwas ist, wie es ist. Wie sehr hinterfragst du andere - tust du das auch bei dir selbst?

 

Selbst_bewusstsein heißt auch, Klarheit und Verantwortung für dein Tun und Handeln zu übernehmen. 

 

Selbstliebe, hinter dir und deiner Persönlichkeit zu stehen, ist für viele von uns da schon eine recht große Herausforderung. Und weil das so ist, guckst du gerne zuerst beim anderen. Stell dir vor, wenn es keine Spiegel und Glasscheiben gäbe, könntest du dich selbst gar nicht sehen. Weil das so ist, gibt es dein Gegenüber. Da gibt's die guten und die weniger guten Spiegel. Spiegel, die dir schmeicheln und Spiegel, die dir durchaus auch mal (d)eine "Fratze" zeigen.

 

Wenn du Anerkennung und Zuwendung in Form von bedingungsloser Liebe bekommen hast, spiegelt sich das auch in der Auswahl deines Mr. Right wieder. Ansonsten kompensierst du deine Defizite und tiefe Bedürfnisse. Das äußert sich oft auch als "Suche" in Form von Sucht. Deshalb ist die Stärkung auf diesen Feldern absolut wichtig. Du würdest sonst bei der Suche nach deinem Traummann permanent versuchen, deine Defizite zu aufzufüllen. 

 

Doch das macht eine Beziehung kompliziert bis unmöglich. Weder ein Freund, noch eine Freundin oder Bekannte, Kollegin, hat die Aufgabe, dir das zu erfüllen. Keiner von denen nimmt gerne den Part eines "Therapeuten" ein. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Deshalb ist mein Tipp an dieser Stelle auch in diesem Bereich etwas für dich zu tun. Denn das macht dich nicht nur stärker, sondern auch unabhängiger. Das stahlst du nach Außen aus und ziehst damit ganz andere Menschen in dein Leben.

3. Schritt: Komfortzone verlassen - Chancen ergreifen, Neues probieren

Wenn du also schon mal einiges mehr über dich gelernt hast, ist Step 3, nämlich deine Komfortzone zu verlassen dran. Bist du für deinen "Mr. Right" auch schon mal neue und eher ungewöhnliche Wege gegangen? Damit meine ich nicht unbedingt Datingportale. Daran finde ich nichts verkehrt, doch das ist sicher nicht für jede(n) etwas.

 

Ich glaube, dass nirgends so viel gefakt und gelogen wird, wie auf solchen Profilen. Ich frage mich, wie ich mich fühlen soll, wenn z. B. das Alter schon mal ein bisschen manipuliert wird. Was sagt das über die Person aus? Ne, also für mich persönlich ist das nix. Allerdings würde ich mich mit einigen Internas doch noch zurückhalten und zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückkommen. Daran kannst du erkennen, dass ich damit durchaus Erfahrungen gemacht habe.

 

Meine Empfehlung, weil lockerer, sind Vereine, Veranstaltungen, Hobbies, Events - es gibt viele Möglichkeiten, sich jenseits irgendwelcher Datingportale kennen zu lernen. Je mehr du bei dir selbst und locker und gut drauf bist, desto mehr Möglichkeiten können entstehen.  Auf jeden Fall aber, wenn du bereit bist, auch Kompromisse einzugehen und von dem sogenannten "Beutechema" abzuweichen.

 

Was auf jeden Fall hilfreich ist, wenn du hinter deine typischen Muster kommen kannst und wenn du bereit bist, an dir zu arbeiten. Und genau da komme ich dann ins Spiel. Manchmal ist so ein Jahreswechsel und der Beginn von etwas Neuem genau der richtige Zeitpunkt. Wenn du auch so denkst und unbedingt was ändern willst, nimm am besten hier Kontakt zu mir auf.