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Hochsensibilität und Beruf: Stimmen deine Rahmenbedingungen?

Hier siehst du mich bei dem, was ich beruflich so liebe. Coaching und Training mit Klienten ist das, was mich beruflich noch nie so ausgefüllt hat. 

 

Das, was Sinn macht, mich erfüllt und eine tiefe Zufriedenheit hinterlässt, gab es hin und wieder in meiner beruflichen Laufbahn schon. Doch nie mit den positiven Gefühlen, die mir meine Tätigkeit heute macht.

 

Ich wusste lange nichts von meiner Hochsensibilität. Mit dem Wissen darum verstehe ich besser, warum es so wichtig ist, beruflich das zu machen, was auch dazu "passt".

 

Und von welchen Stärken auch Arbeitgeber profitieren können, davon werde ich jetzt mal einige aufzählen. 

Das Potenzial und die Stärken Hochsensible(r)

Mein Steckenpferd inzwischen: Lernen und mich weiterentwickeln. Stillstand bremst mich aus, wird langweilig und fordert mein Gehirn nicht mehr heraus. Ich liebe es Fortbildungen zu machen und neues Wissen aufzusaugen. 

 

Auch wenn du das "Label" Hochsensibilität hast, gebe ich dir den Tipp, dich nicht über über einen Kamm scheren zu lassen. Das gilt natürlich auch für die Stärken und Schwächen. Doch für die meisten ist typisch, dass sie sowohl in die Tiefe als auch in die Breite denken - inklusive der Pro und Contras. Bist du im "richtigen" Job, kann das goldwert sein.

Schwächen und Stärken: Nutz doch deine Chancen!

Dass du sensibel und feinfühlig bist, mag dir schon länger klar sein. Vielleicht kommt jetzt die  Hochsensibilität dazu. Siehst du jetzt nur deine Schwächen darin? Bleibst du daran kleben, nimmst du dir viele deiner Chancen. Denn deine Stärken beinhalten viel Potenzial. Dazu brauchst du gute Rahmenbedingungen, ein starkes Selbstbewusstsein, aber auch insbesondere für deinen Job und dein Umfeld:

  • Welche Rahmenbedingungen brauchst du, damit du dich absolut wohlfühlst?
  • In welchen Aufgaben gehst du auf und siehst einen Sinn für dich darin?
  • Wobei kannst mit deiner Empathiefähigkeit so richtig punkten?
  • Welcher Job rückt deine ästhetischen Qualitäten ins rechte Licht?
  • Oder, wobei kannst du besonders kreativ sein?

Ist dir gerade aufgefallen, dass du deshalb besonders erfolgreich bist?

Denn viele, die hochsensibel sind, wissen es gar nicht unbedingt. Was es bedeutet, hochsensibel zu sein:

  • Sie werden z. B. oft als überempfindlich bezeichnet oder als Mimose.
  • Sie sind oft nah am Wasser gebaut und können sehr emotional reagieren.
  • Sie können sehr "fühlig" sein, was bedeutet, dass sie Gefühle anderer gut wahrnehmen.
  • Sie ziehen sich gerne zurück und genießen die Zeit mit sich selbst.
  • Sie brauchen länger, um sich vom Trubel, einer lauten Party einem Event mit vielen Menschen, zu erholen.
  • Sie übergehen oft auch ihre eigenen Grenzen, wenn sie sehr mitfühlen.

Typisch ist zum Teil auch, dass sie schnell gekränkt sind oder viel zu viel sehr persönlich nehmen. 

Äußere Reize, wie lautes Stimmengewirr, eine ständige Geräuschkulisse, Lärm im allgemeinen oder sie nehmen Gerüche schneller und als störend oder unangenehm wahr.

 

Auch wenn dich das so "anders" macht, bist du richtig und hast eine tolle Gabe "geschenkt" bekommen. Wenn du dich bislang schon in meinen Beschreibungen wiedergefunden hast, kannst du über dieses Portal ja mal einen Test (Link anklicken) zur Hochsensibilität machen, um um Gewissheit zu haben. 

Deine Hochsensibilität steht fest? Dann lebe dein Potenzial!

Mir hat das Wissen um meine Hochsensibilität sehr gutgetan. Eine Schublade soll es nicht sein, doch ich kann viel besser auf mich achten. Und Erklärungen für so Manches tun auch sehr gut.

 

Eine meiner Klientinnen kam knapp vor einem Burnout zu mir, wusste aber noch nichts von ihrer Hochsensibilität. Sie war nicht schüchtern, wie es vielfach zu Hochsensiblen (betrifft ca. 15-20% der Menschen) passt. Sie ist extrovertiert, trotzdem aber hochsensibel (betrifft ca. 30% Hochsensible). Mit meinem Coaching-Konzept konnte ich sie super unterstützen und sie schaffte es denn Burnout zu umgehen.

 

Allerdings waren die Arbeitsumstände, in denen sie seinerzeit war, nicht gerade förderlich. Mit dem neuen Wissen um ihre Hochsensibilität war sie zunächst drauf und dran, sich nach einem neuen Job umzuschauen. Doch nachdem sie für sich selbst einiges veränderte, sich in ihrem Job einiges tat, habe ich sie noch ein weiteres Mal gefragt, ob ein Wechsel noch anstehe. Sie sei jetzt glücklich in ihrem Job, körperlich, mental und seelisch würde es ihr wieder wunderbar gehen, sodass ein Jobwechsel kein Thema mehr sei.

 

Also macht es mehr Sinn an den Rahmenbedingungen zu schrauben, anstatt sich sofort um einen Jobwechsel zu kümmern. Finde heraus, was du brauchst und nutze deine Chancen!

 

Dabei stehe ich dir mit allem Wissen und meiner langjährigen Erfahrung zu Seite. Und: Ich bin selbst hochsensibel. Auf deine Fragen freue ich mich und stehe dir gerne Rede und Antwort.