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Was dich nicht umbringt, macht dich stärker?!

Ist das nur mal wieder ein Spruch, oder ist da wirklich was dran?

 

In Krisen oder in Stress-Situationen finde ich solche Aussagen manchmal nervig.

 

Nämlich dann, wenn es für mich gerade vermeintlich keinen Ausweg zu geben scheint.

 

 

Ich zeige dir hier mal 7 Wege auf, die du für dich nutzen kannst, damit auch du es zukünftig besser durch Stress und Krisen schaffst.

Welche Selbstkompentenzen dir leichter durch Stress und Krisen helfen

1. SELBSTVERTRAUEN

 

Über wie viel Selbstvertrauen  verfügst du? Insbesondere in Stresssituationen oder in Krisen? Dass das enorm wichtig sein kann, habe ich selbst auch gerade wieder erfahren dürfen. Denn in der aktuellen Krise, brauchst du Selbstvertrauen als Selbstständige besonders.

 

Selbstvertrauen zu haben bedeutet z. B. auch, dass du an dich glaubst und deine Stärken kennst. Verfügst du über ein gesundes Selbstvertrauen, krempelst du die Ärmel hoch und machst dich auf Lösungssuche. Dein Antrieb besteht aus: "Ich will - ich kann - ich werde." 

Stärken (er)kennen und sie stärken

2. STÄRKEN

Wenn ich meine Klienten nach ihren Stärken frage, überlegen einige intensiv. Manchen sind - zumindest einige - bewusst. Das ist ja schon mal was. Wenn ich sie aufschreiben lasse, werden sie aber noch einmal bewusster.

 

Dazu gebe ich meist noch die Aufgabe, dass Menschen aus dem Umfeld gefragt werden sollen, was sie als Stärke dieser Person sehen. Denn Selbst- und Fremdwahrnehmung gehen ziemlich auseinander. Wenn dann einige zusammenkommen, steht ihnen die Freude darüber ins Gesicht geschrieben.

 

Es ist einfach wichtig und hilfreich, sicher seiner Stärken wieder bewusst zu werden, denn das baut auf. Wenn du dich jetzt noch darum kümmerst deinen Stärken noch mehr Aspekte und Aufmerksamkeit zu geben, kannst du sie sogar noch verstärken. 

Authentizität - sei echt und ganz du

3. AUTHENTIZITÄT

 

 Authentisch zu sein, heißt sich hinter nichts zu verstecken, sondern echt und ganz man selbst zu sein. Wenn ich daran denke, wie viele das nicht sind, vielleicht eine ziemliche Herausforderung. Denn die meisten von uns haben Auswege gesucht, sich angepasst und verstecken sich hinter Rollen, die sie sich angeeignet haben.

 

Das ist Situationen geschuldet, denen sie als Kind(er) ausgesetzt waren. Wenn die Angst dahinter stand, die Zuwendung und Liebe der Eltern verlieren zu können, ist Anpassung überlebenswichtig.  Dann probiere ich als Kind, was mich beruhigt und die Angst (vor Ablehnung) vermindert. Wenn ich aber nicht ich selbst bin und in verschiedenen Rollen mein Leben lebe, kostet mich das unglaublich viel Energie. Das könnte in Stress- und Krisensituationen genau die Energie sein, die ich dann aber brauche.

 

Also macht es Sinn, dass ich Masken fallen lasse und mutig meine Persönlichkeit entwickele, Wahrhaftigkeit lebe, mir selbst und anderen gegenüber aufrichtig bin und über ein starkes Selbstbewusstsein verfüge. 

 

Mut - ein "Muskel", der sich sich durch Training aufbauen lässt

4. MUT

 

Herausforderungen des Lebens zu meistern, wird auch meistens jede Menge Mut benötigt. Wenn du ohnehin zu den mutigen unter uns gehörst - super. Doch wenn dem nicht so ist, kann es sein, dass du deine Grenzen deutlich spürst.

 

Gerade in solchen Momenten, ist aber oft Mut gefragt, denn du wirst merken, dass du innere Grenzen (deine Komfortzone) sprengen musst, um weiterzukommen. Wie heißt es doch gleich: "Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst. 

 

Und Mut lässt sich mit Training aufbauen, wie ein Muskel - wenn du dranbleibst, wirst du mit jedem Mal stärker.

Proaktivität, oder wie du aus den Puschen kommst

5. Proaktivität 

 

Bist du "aktiv" oder "proaktiv"?

 

Proaktives Handeln ist, wenn du selbstbestimmt für dich und dein Weiterkommen sorgst. "Aktive" Menschen brauchen meist etwas länger sich zu entscheiden. Sie werden aktiv, aber erst, wenn alles durchdacht wurde. Die Proaktiven packen i. d. R. gleich zu und wollen, dass etwas "passiert". 

 

Insbesondere in Krisen sehr vorteilhaft, wenn du proaktiv ins Handeln kommst. Das Gegenteil davon ist "reaktiv" und ist insofern ungünstig, weil solche Menschen erst in die Hufe kommen, wenn's schon 5 vor 12 ist.

 

Proaktives Handeln heißt also, dass du initiativ wirst und dafür sorgst bzw. alles dransetzt, dass eine Änderung eintrifft. Auch das braucht manchmal deinen Mut. 

Selbstmanagement: Manage dich selbst und setze Prioritäten

6. SELBSTMANAGEMENT

 

Wie geht du mit deiner Zeit um?

Was sind deine Ziele?

Wie erreichst du sie am besten, schnellsten und ehesten? 

Welche Strategien hast du dafür?

Wie sind deine Pläne dafür?

Wie organisierst du dich und deine Pläne?

 

Das sind einige der Fragen für den Bereich Selbstmanagement. Um das alles umzusetzen brauchst du u. a. eine hohe Motivation. Triff Entscheidungen, die dich möglichst gut und schnell weiterbringen. Probiere dich aus - was geht, was geht unter gar keinen Umständen?

 

Wichtig ist: Warte nicht zu lange! Wenn es ohnehin schon 5 vor 12 ist, arbeite strategisch und priorisiert an zu erledigenden Aufgaben. Das wird dich sicher zu Anfang mehr Zeit kosten, lohnt sich aber meistens. Ich denke da z. B. an das Beispiel der to-do-Liste.

 

Erst alles zu erfassen, dazu haben die meisten keine Lust. Doch wie schön ist es, wenn du nach und nach einen Haken hinter erledigte Sachen machen kannst. Du siehst auf einen Blick, was du schon geschafft hast.

Stress lass nach - dein Management bei Stress

7. STRESSMANAGEMENT

 

Bei allem, was du bewältigen willst und vielleicht ja auch gerade musst - ohne ein gutes Stressmanagement kaum machbar.

 

Denn Stresssituationen und Krisen, sind per se oft eine riesen Belastung. Wenn du nicht ausreichend dafür sorgst, dass du deinen Stress reduzierst und vor allem auch abbaust, kannst du krank werden. Stresshormone sorgen zwar für eine Weile für die Energie, die du brauchen kannst. Doch dauert die Situation an und dein Stress wird nicht oder nur unzureichend abgebaut, kippt die Situation. Du wirst leistungsschwach, müde, schlapp und energielos.

 

Damit du deine Herausforderungen aber hinbekommst, überlege dir eine Strategie, wie du für einen Ausgleich sorgen kannst. Manchmal ist es ein Mixt aus Entspannung und Bewegung. Das probiere für dich aus. Um Stresshomone aus dem Blut zu bekommen, empfiehlt sich Bewegung.

Diese 7 Punkte haben sich zur Förderung von Widerstandskraft bewährt. Ein Programm, was sich aber wirklich lohnt. Das macht ein Teil meiner Arbeit im Coaching mit der 3-Schritte-Strategie aus. Präventiv gebe ich noch alltagstaugliche Anti-Stress-Tipps mit auf den Weg, sodass du für Eventualitäten gewappnet sein kannst. 

 

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