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Das richtige Essen und dein Stress ist gegessen – meine Top 10

Also ich bin absolute Stressesserin. Damit meine ich, dass es für mich nicht süß genug sein kann. Das Loch im Bauch will gut gestopft sein: Ich gestehe, dass ich zur Fraktion Schoki & Co gehöre. Gefährlich, denn die Stresshormone sorgen für einen veränderten Stoffwechsel, sodass du fasst schon zugucken kannst, dass du schneller zunimmst als sonst. Diese Ausflüge verzeiht dir dein Körper nicht so schnell.

 

Unter Stress kann es nicht genug sein: Süß, salzig und fettig – danach lechzt du besonders. Weil dich das schnell sättigt, greifst du eben bevorzugt z. B. nach Schokolade, Weingummi & Co. Aber auch die fettige Pizza von unterwegs, stark gewürztes, wie die Currywurst, gehen besonders gut.

 

Aber Vorsicht: In Stressphasen entwickelst du leicht einen Heißhunger. Durch die Stresshormone, verbraucht dein Körper sehr viel mehr Energie. Das fördert Hungergefühle. Ist dein Stresspegel mega hoch, hast du viel Adrenalin im Blut, ist es genau umgekehrt. Unter hohem Adrenalin kann dir dein Appetit vergehen. 

 

Doch, es gibt sie wirklich, die Nervennahrung: Das sind meine Top 10 Nahrungsmittel, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe z. B. die Nerven beruhigen, vitaminreich sind, die Seele streicheln, aber auf jeden Fall 10 Mal gesünder sind als Weingummi, Pizza, Currywurst und Co.

1. Ich liebe sie!: Datteln – frisch oder getrocknet

 

Klar, die Dattel besteht aus sehr viel Zucker. Doch das ist Fruchtzucker, der schon mal ganz anders verstoffwechselt wird.

 

Datteln haben sehr viel Nährstoffe, die besonders bei Stress wichtig sind.

 

Man sagt ihr sogar nach, dass sie die Stressresistenz erhöhen soll. Der Inhaltsstoff „Bor“ soll der Grund dafür sein.

2. Gleich danach, Feigen: Ebenfalls frisch oder getrocknet

Feigen enthalten z. B. auch sehr viele Vitalstoffe und verdauungsfördernde Enzyme. Sie sind, wie die Datteln, sehr ballaststoffreich. 

 

Sie sind reich an Magnesium und sollen den Stressabbau begünstigen. Gegenüber den Datteln sind Feigen wesentlich kalorienärmer: 1 Feige von 15 Gramm hat ca. 10 Kilokalorien und einen super Sättigungseffekt. Und sie wirken sich regulierend auf die Verdauung aus. 

2. Bananen dürfen nicht fehlen, ich liebe sie schön reif

Eine süße, reife Banane ist sogar vergleichbar gut, wie dunkle Schokolade und damit eine klasse Alternative. 

 

Ein weiterer Vorteil, das Thryptophan, weil diese Aminosäure in Glückshormone umgewandelt wird. Neben den Vitamin B6, Magnesium, Kalium und Phosphor, enthält sie auch noch Zink. 

 

Aber: Je reifer die Bananen sind, desto mehr Zucker ist natürlich drin!

3. Jeden Morgen im Müsli: feine Haferflocken

Super Nervennahrung durch das enthaltene Vitamin B1, was die Nerven unterstützt.

 

Zwar gehören Haferflocken natürlich zu den Kohlehydraten, werden aber sehr gut vom Körper verwertet.

 

Ich starte am liebsten mit einem Müsli in den Tag. So ungefähr: 

Haferflocken, Joghurt, Obst, wie Banane, Himbeeren oder Heidelbeeren, und Walnüssen, Mandeln und Cashewnüssen.

4. Fett, aber sehr gesund: Avocados

Es gab eine Zeit, da konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, sie zu essen. Heute zelebriere ich sie.

Sie enthalten viel gute B-Vitamine und Magnesium sowie Kalium. Wieder ein klasse Unterstützer für das Nervensystem.

 

Sollte eine Avocado noch nicht reif sein, einfach in eine Papiertüte geben. Alternativ neben Bananen oder Äpfel. Das Ethen, was ausgestoßen wird, beschleunigt den Reifungsprozess.

5. Nüsse, ungesalzen - eine perfekte Unterstützung für deine Nerven

Nüsse sind sehr fettreich, daher sollte man nicht mehr als eine Handvoll täglich verzehren.

 

Aber sie bieten z. B. ein hohes Gehalt an B-Vitaminen, Magnesium, Vitamin E und Niacin.

 

Wobei insbesondere Walnüsse, Pistazien und Haselnüsse sehr viel Vitamin B und E beinhalten. 

6. Auch Gewürze - z. B. Kurkuma, sind Top bei Stress

Neben dem Anteil ätherischer Öle, sagt man diesem Gewürz reichlich positive Eigenschaften nach. Kurkuma wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und leitet Schwermetalle aus dem Körper. Es wirkt bei Verdauungsbeschwerden oder kann einen zu hohen Cholesterinspiegel senken.

 

Und gerade, wenn du zu viele Süßigkeiten und Kohlehydrate zu dir nimmst, wirkt sich das meistens auf den Cholesterinspiegel aus.

7. Gerade entdeckt: Manuka Honig aus Australien

Statt normalem Bienenhonig, hat Manuka-Honig noch mehr gesundheitliche Vorteile. Allerdings leider einen heftigen Nachteil: Er ist schweineteuer.

 

Wenn du dir das wert bist, bekommst du dafür aber das „gesunde Gold“. Durch das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal soll der Honig sogar gegen multiresistente Keime wirken. Davon sind deutlich mehr enthalten. Man sagt sogar, dass Manuka wie ein natürliches Antibiotikum wirken soll. 

8. Gemüse in allen Variationen - mein Favorit: Brokkoli

Brokkoli ist voll mit Magnesium – was bei Stress besonders gebraucht wird. Denn unter Stress ist der Magnesiumverbrauch sehr viel höher. Magnesium wird leider nicht vom Körper gebildet, sondern kann nur über die Nahrung aufgenommen werden. Durch die Stresshormone, z. B. das Adrenalin, wird mehr Magnesium für die Muskulatur und das Herz benötigt.  Des Weiteren bringt er aber noch Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium mit. Außerdem noch Vitamin B1, B2, B6, E -besonders Vitamin C und Provitamin A. Also, mehr geht nicht. 

9. Geht auch: Nahrungsergänzungsmittel - Vitamine zum Einnehmen

Wenn du nicht zum Kochen kommst oder dazu neigst, mehr Fast-Food zu als sonst zu konsumieren, sind Nahrungsergänzungsmittel eine Alternative. Ich bin kein großer Freund davon, weil du sie schnell überdosieren kannst. Wenn du das Gleiche mit frischen Lebensmitteln, Kräutern und Gewürzen auch erreichst, plädiere ich unbedingt dafür. Ansonsten helfen Antioxidantien als Radikalfänger.

 

Bevor du gar nichts machst, sind Vitaminpillen sicher ganz hilfreich.

10. Wenn's schnell gehen soll: gesunde Smoothies

 

Ob grün oder reine Fruchtsmothies - sie sind einfach lecker

und erfrischen ziemlich schnell.

 

Dieser Smoothie z. B. ist eine hervorragende Quelle für Magnesium und Kalzium. Da dein Nervensystem in Stressphasen mehr Mineralien braucht - perfekt. 

 

Spürst du, wie sich dein Energielevel verbessert, wirkt sich das gleichzeitig auf positiv auf deine Stimmung aus.

Wenn du jetzt denkst, ist ja alles schön und gut – ich brauch aber unbedingt was Süßes, gibt’s auch einen triftigen Grund dafür.

 

Glukose ist der wichtigste Treibstoff für das Gehirn. Obwohl unser Denkorgan nur zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht, verbraucht es die Hälfte unseres täglichen Bedarfs an Kohlenhydraten.

 

Der Grund: Unter akutem Stress braucht das Gehirn zwölf Prozent mehr Energie, sonst leidet unsere Leistungsfähigkeit. Und aus Kohlenhydraten gewinnt der Körper am schnellsten Energie. Tatsächlich

schnitten die gestressten Probanden vor dem Essen in kognitiven Tests schlecht ab, erst danach kehrte

ihre Leistungsfähigkeit zurück. (Quelle: Spektrum.de)

 

Ein kleiner Hinweis noch: Es gibt nicht nur „negativen“ Stress. Der Irrglaube, dass der sogenannte positive Stress ja gut für sei, ist falsch. Stress ist und bleibt Stress. Wenn du etwas tust, was dich in den Flow

bringt, weil du es liebst, besteht die Gefahr einer Überlastung. Denn du merkst aus diesem Grund oft nicht,

dass du über deine Grenzen hinweg gehst. Du kannst genauso gut ausbrennen - vielleicht sogar noch

schneller, als unter negativem Stress.  

Oder doch schon Heißhunger? Wie er wieder ins Lot kommen kann

Heißhunger ist je nach Typ-Mensch, süß, salzig oder fett. Kann aber auch alles zusammen sein. Das Loch durch den Stress will gestopft werden und da ist oft jedes Mittel recht. 2 Dinge kann ich dir empfehlen, je nachdem, wie  stark dein Heißhunger ausfällt.

 

Fange ich mal klein an: Das, was ich meistens und oft empfehle, weil's wirklich gut tut, entspannt und entstresst - die Wingwave-Musik. Sie gleicht die rechte und linke Gehirnhälfte aus, du kommst wieder ins Lot und auch dein Heißhunger kühlt ab. Zur Erinnerung hier noch mal ein Hörbeispiel. Sooft du magst einfach hören.

Falls du damit auch nicht richtig in die "Hufe" kommst, empfehle ich dir tatsächlich ein Heißhunger-Coaching nach der Wingwave-Methode. Dieses Coaching deckt gleichzeitig die Hintergründe für dein Essen auf: neben dem Stress stehen dafür Angst, Druck und Anspannung und negative Gefühle. Diese können exakt herausgefunden und aufgelöst werden. Auch durch das Coaching kann der Heißhunger merklich abkühlen. 

 

Natürlich ist es nicht nur wichtig den Heißhunger abzukühlen, sondern vorwiegend den Stress abzubauen. Dann kommt automatisch alles wieder auf die Reihe.