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STRESS REDUZIEREN: SO SCHAFFST DU ES ENDLICH

Stell dir vor, du könntest das Rad zurückdrehen und dir stünde genau wieder die Power und Lebensqualität zur Verfügung, die du sonst immer zur Verfügung hattest. Du hast ja keine Wahl und kannst nichts daran ändern? FALSCH! Du hast immer eine Wahl. Ich zeige ich dir schon mal, welche 3 Schritte dir dabei helfen - auch, was du ganz konkret dafür tun kannst. 

1. SCHRITT

Reflektieren: So ist esSei bitte absolut ehrlich zu dir.

 

Vor allem, wenn du schon längere Zeit mit deinen Kräften am Limit bist, machst du dir was vor, wenn du glaubst, dass es sich ja nur um eine Phase handelt. Wenn du dich schon am Montag nach dem Wochenende oder dem nächsten Urlaub sehnst - Hand aufs Herz, dann ist doch da was faul. 

 

Bleib bitte dran. Tauch nicht ab. Nur die Realität und absolute Ehrlichkeit mit dir selbst hilft dir weiter.

 

Gestehe dir ein, dass du Stress hast. Es gibt einfach so so viele, die in der gleichen Lage wie du sind. Du machst es dir nur noch schwerer, wenn du dir weiterhin etwas vormachst.

 

Deshalb an dieser Stelle mal gleich eine kleine aber feine Übung, wodurch du Stress abfließen lassen kannst. Und daher halt - egal, was du gerade tust - erlaube dir jetzt, ja JETZT wirklich einmal 5 Minuten Pause ganz für dich. Lass dich nicht stören, durch nichts und niemanden! Danach kannst du immer

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Eine kleine Atemübung kann schnell und überall dabei helfen, deine Mentalschwingung wieder in deine Mitte zu bringen:

 

Atme bewusst 5 Mal hintereinander ein und aus – wobei das Ausatmen deutlich länger dauern sollte, als das Einatmen. Es sollte mindestens doppelt so lang sein. Es ist, als würdest du durch diese Übung jeden überflüssigen Stress rausfließen lassen. Das lange Ausatmen beruhigt auf allen Ebenen: Sowohl den Herzschlag als auch deine Nerven.

2. SCHRITT

Realisieren: Wenn Stress dich schon länger begleitet - wie äußert sich das? 

 

Jetzt mal Butter bei die Fische: Welche Stressfaktoren gibt es für dich überhaupt?

 

Welche Themen machen dir den Stress? 

 

Was sorgt dafür, dass du dich schnell gestresst fühlst?

 

Überleg doch mal, was du dann merkst - was verändert sich in diesen Momenten:

 

Spürst du, wie deine Kehle enger wird, oder den Kloß im Hals? ✔️

Die Faust in der Magengegend? ✔️

Oder fühlt sich dein Bauch sich an, als würde ein schwerer Stein ihn belasten? ✔️

Kriegst du plötzlich Kopfschmerzen scheinbar ohne ersichtlichen Grund? ✔️

Wirst du zunehmend hibbelig und fühlst dich wie aufgespult? ✔️

Bist du schnell fahrig und nervös - fährst schon bei Kleinigkeiten aus der Haut? ✔️

Fühlst du dich häufig unausgeschlafen und schon am Morgen schnell wieder müde? ✔️

Fällst du abends todmüde ins Bett, kannst aber trotzdem nicht einschlafen? ✔️

 

Diese Liste könnte ich sicher noch um einige Punkte erweitern. Doch dafür habe ich dir den download,

bereitgestellt in dem die meisten typischen Stress-Symptome aufgeführt sind. Wenn du darum weißt, kannst du rechtzeitiger gegensteuern.

Download
Übersicht der gängigen Stresssyptome
Mit diesem Download bekommst du eine Übersicht und kannst
deshalb viel rechtzeitiger für dich sorgen.
Stress-Symptom-Check (1).pdf
Adobe Acrobat Dokument 120.7 KB

3. SCHRITT

Reduzieren: Was kannst du von jetzt an abgeben?

 

Mal Butter bei die Fische: Musst du immer alles selbst erledigen? Macht jemand anderes dir es nicht gut genug? Dann sage ich mal: Hallo Missis oder Mister Perfekt! Perfektionismus ist eine Illusion - wie eine kluge Bekannte neulich einmal sagte. Recht hat sie!

 

Dann liegt natürlich auf der Hand, warum du kaum etwas deligierst. Was könntest du aber einfach mal weglassen? Ich weiß natürlich auch, dass Gewohnheiten ihre so ihre Macht haben - aber trotzdem kannst du aus alten Gewohnheiten aussteigen.

 

Und dann hast du dich neulich noch zu einem Kursus oder einer Fortbildung angemeldet - passt das wirklich noch in deinen Zeitplan?

 

Du willst viel - vielleicht zu viel auf einmal. Doch das kostet dich zusätzliche Zeit. Zeit, die du nicht wirklich hast, weil du einfach viel zu viel um die Ohren hast?

 

Womit tust du was Gutes? Wenn du dich um alles kümmerst, für alles da bist - du könntest  irgendwann auf der Strecke bleiben.

 

 

Dazu erzähle ich dir mal an dieser Stelle folgendes, weil ich es sehr passend finde:

 

Ich flog neulich zu einem Termin von Hamburg nach Köln. Okay, ja, ich weiß, Umweltsünderin. Ich

tat es einfach aus Zeitmangel - sorry. Aber, wie bei jedem Flug, gab's auch bei diesem wieder die

Sicherheitseinweisung eines Flugbegleiters an Bord. 

 

Jetzt, aufgepasst, denn genau um diesen Hinweis geht's:

 

Bei dem unwahrscheinlichen Fall des Drucksabfalls im Flugzeug, solle man sich die Sauerstoffmaske auf Mund und Nase ziehen, ein paar Atemstöße nehmen - und sich dann um seinen Sitznachbarn und mitreisende Kinder kümmern.

 

 

Und zwar erst dann!!! Mir ist noch mal so bewusst geworden, wie wichtig dieser Hinweis ist. Das ist  

keineswegs egoistisch! Oder doch - so was fällt unter "gesunder Egoismus".

 

Denn DU bist wichtig! Wenn es dir nicht gut geht - wenn du nicht mehr kannst, weil völlig am Boden,

was ist dann noch möglich?  

 

RÄUME DIR MEHR ZEIT FÜR DICH SELBST EIN: 5 TIPPS,  WIE ICH ES GESCHAFFT HABE

Ich weiß, wahrscheinlich die größte Herausforderung für dich, oder? Dabei kann dir sogar schon mal der erste Tipp ganz gut helfen. Denn was dir in deinem Job gelingt, kann doch auch im Privatleben finktionieren - ein Zeitmanagement, Terminplan zum Vorausplanen deiner eigenen Aktivitäten.

 

Tipp 1 - Zeitmanagement auch für dein Privatleben

 

Zeitmanagement ist auch was für dein Privatleben, was du gebrauchen kannst. Gerade, wenn deine Zeit knapp bemessen ist, brauchst du ein Zeitmanagement umso mehr. Gute Planung und Einhaltung ist aber oberstes Gebot - sonst kannst du dein Zeitmanagement gleich in die Tonne treten.

 

Übrigens: Du behältst etwas besser, wenn du es handschriftlich notierst. Wenn du genügend Zeit zum Durchschnaufen brauchst, plane großzügig. Es könnte allerdings sein, dass du auf diese Weise den einen oder anderen Termin/Date/Verabredung auf einen anderen Tag schieben oder ganz absagen musst. Doch

das hilft dir, deine innere Ruhe zu behalten.

 

Tipp 2 - sich überwinden, öfter mal NEIN zu sagen

 

NEIN-sagen üben. Oh ja, anfangs ist mir das mega schwergefallen. Ich habe immer darauf gehofft, dass mein Gegenüber meine Signale versteht und Bescheid weiß. Aber sicher weißt du auch - so funktioniert das nicht im Leben. Ich brauchte natürlich etwas Übung darin.

 

Aber mir gelang das immer leichter und besser, wenn ich dabei an mein Wohlbefinden dachte. Und ich habe Alternativen und Vorschläge gemacht. Wenn dafür jemand kein Verständnis hat - nun gut. Damit kann ich inzwischen sehr gut leben. Es muss nicht jedem gefallen. Aber das Nein ist ein Ja zu mir. Je leichter mir ein Nein über die Lippen kam, desto erleichtert war ich teilweise auch. 

 

Tipp 3 - Effektive und schnelle Entspannung für zwischendurch

 

Diesen Tipp gebe ich besonders gerne, weil er so simpel und doch so wirksam ist. Denn es gibt eine Musik, die durch einen ganz bestimmten Inhalt dafür sorgen kann, dass du in Balance kommst. Durch

einen wechselnden rechts/links Klang, ein "Ding-Dong", wird im Gehirn eine Schwingung erzeugt, die entspannt und entstresst. Dafür kannst du dir die kostenlose Wingwave-App auf dein Handy laden.  

Das ist einfacher, effektiver und schneller Stress-Ausgleich - besser geht's nicht! Damit du eine Idee

davon bekommst, wie sich diese spezielle Musik anhört, hier mal ein Hörbeispiel:

Tipp 4 -  Stille und Nichtstun genießen und auftanken

 

 

Die Italiener haben dafür einen sehr schönen Begriff: Dolce fa niente - das süße Nichtstun.

Wirklich einmal absolut NICHTS TUN! Je öfter ich Handy, Tablet, Laptob und Co. sein ließ, desto mehr fühlte ich mich wieder aufgeladen. Oder ein Ziel für zwischendurch: Einfach mal Löcher in die Luft gucken! Achtsam unterwegs sein: Wer hat heute alles "Rot" an? Was kann ich alles hören, was sehen, riechen 

schmecken?

 

Die Stille und das Nichtstun genießen - du glaubst nicht, wie g ...l das ist! Wenn du müde wirst, kannst du daran ablesen, dass du diese Form von Auszeit mal wieder echt gebraucht hast. Ansonsten kommt die Enegie wieder zurück - und das fühlt sich richtig super an.

 

 

Tipp 5 - Damit ausgerechnet das Positive und Schöne nicht zu kurz kommt

 

Bring dich auf andere Gedanken - auf positive! Mir ist im Nachhinein aufgefallen, was unter den Tisch fiel und in stressigen Zeiten viel zu kurz kam - die Ablenkung und das Schöne. Deshalb plane ich immer schon am Wochenende ein, was auf keinen Fall fehlen sollte. Aber auch hier macht natürlich Übung den Meister!

 

Wann hast du z. B. zuletzt: 

 

 

🙂   z. B. mal wieder einen Trip ins Grüne oder an die See gemacht? Bist ins Kino oder schön Essen

        gegangen? 

 

 🙂   Wann hast du Freunde getroffen, die du aus Zeitmangel schon lange nicht mehr sehen konntest? 

 

🙂   Was tust du für deine Bewegung: wie z. B. Farrad fahren, oder lange Spaziergänge im Wald,

        fährst an die Nord- oder Ostsee für eine schöne kleine Auszeit?

 

🙂   Mach aus deinem Feierabend doch eine Abendroutine - z. B. in dem du dir was Leckeres kochst

        oder bestellst.

 

🙂   Ganz bewusst deine Lieblingsmusik hören, oder das letzte Buch endlich zu Ende lesen, weil du dir

        jetzt Zeit dafür einräumst... Was fällt dir sonst noch so ein? Alles, was dir nachweislich gut tut, dich

        entspannt und deinen Stresspegel runterbringt ist gefragt - davon ist mehr besser statt weniger.

 

         

Sollten dich meine 3 Schritte und die Tipps inspiriert haben - ist das genau mein Plan. Du kannst aber auch noch kleine effektive Mini-Übungen gratis bekommen (Link klicken). Wenn es darüber hinaus noch Dinge gibt, die dir Kopfzerbrechen machen - lass doch mal nen Profi draufschauen.