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Warum es so wichtig ist, dass du negative Gedanken unbedingt stoppst

Negative Gedanken: wie stark sie dein Leben beeinflussen – und wie du das ändern kannst

Manchmal merkst du gar nicht, wie schwarz deine Gedanken sind, oder? Ich kenne das von mir durchaus auch. Ich habe inzwischen aber gelernt, wie ich mit negativen Gedanken umgehe.

 

Manchmal fiel mir das gar nicht auf, bzw. erst, wenn Bekannte oder Freunde bemerkten, dass ich schlecht drauf bin. Mir selbst war das gar nicht klar. Aber du strahlst das aus: Durch das, was du sagst, wie du es sagst, durch deine Mimik und durch deine Haltung.

 

Fakt ist aber, dass du dir mit negativen Gedanken dein Leben extrem schwer machen kannst. Mehr noch: Negative Gedanken können dich auf Dauer krank machen. Und damit meine ich nicht nur depressiv.

4 Auswirkungen von negativen Gedanken – und wie du da rauskommen kannst

Wenn du das Meiste in deinem Leben überwiegend schwarz siehst, wie willst du dich dann gut fühlen? Du kannst dich tatsächlich an negative Gedanken gewöhnen, ohne dass du es merkst. Sie können speziell für dich sogar etwas Positives haben. Nämlich dann, wenn du dadurch Zuwendung von anderen bekommst. 

 

Gegenseitiges runterziehen: Wenn Du jammerst und auf jemand anderen triffst, der auch jammert, zieht ihr euch gemeinsam nur runter. Versammelst du negative Menschen um dich herum, wird das schwarze Loch, was dich umgibt, nur noch größer. Je tiefer du in die Negativspirale verfällst, desto schlechter fühlt sich das an. Mit negativen Gedanken kannst du dir selbst die beste Stimmung versauen.

 

So machen dich negative Gedanken krank:

  1. Sie können dich in deinem persönlichen Wachstum lähmen.
  2. Negative Gedanken schwächen dich, weil sie dir deine mentale und körperliche Kraft nehmen. 
  3. Sie blockieren dich, weil du dir sonst viel mehr zutrauen würdest.
  4. Sie beeinflussen deinen Schlaf, weil sie oft zu einem Gedankenkarussell führen. Das lässt dich schlecht schlafen. 
  5. Negative Gedanken scheinen das Unglück regelrecht anzuziehen - was möglich ist, denn die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit.

Klar, wenn deine innere Haltung negativ ist, wie willst du da positive Ergebnisse erwarten? Das Gute ist: Wenn sich diese überwiegend negative Denkweise eingeschlichen hat, kannst du sie auch wieder "verlernen".

1. Was dir wirklich hilft, deine typischen Denkmuster zu verändern

Was ein erster, aber extrem wichtiger Schritt ist, dass du dir deiner negativen Gedanken bewusst wirst. Wenn du dich wunderst, warum du z. B. lustlos, schlecht gelaunt, gereizt oder schnell genervt bist - mach dir bewusst, welche Auslöser es dafür gibt. Was trägt alles dazu bei?

 

Was denkst du über bestimmte Situationen oder Personen? Was hat das vielleicht auch mit dir selbst zu tun?  Wo gibt es in deinem Leben etwas, womit du unglücklich bist? Wie könntest du das ändern?

 

Ein nächster Stepp ist, dass du achtsam mit deinen Gedanken umgehst. Welche positiven Gedanken könntest du stattdessen denken? Aber nicht auf Krampf, sondern welche Gedanken fühlen sich leichter an, wenn du sie denken würdest? Womit fühlst du dich definitiv besser?

 

Und das Beste: Wer wärst du ohne diese negativen Gedanken? Was wäre dann alles anders? Wie würdest du dich fühlen? Wie könntest du sein? Nicht nur, dass du viel besser drauf wärst, du könntest z. B. fröhlicher, lockerer, entspannter oder offener sein.

 

Dir hilft am Besten, wenn du ganz bewusst negative Gedanken aufhältst. Hör auf zu grübeln oder dich in Sorgen zu verstricken. Manchmal hilft dir aber auch, wenn du ganz bewusst ein mögliches "worst-case-Szenario" durchspielst. Einmal ausgesprochen oder zu Papier gebracht, geht es einem meistens schon echt besser. Und in den seltensten Fällen, trifft wirklich das ein, was du dir in deiner Fantasie ausgemalt hast.

 

Fakt ist: Am Besten hilft,

  • ein ganz konsequentes stoppen negativer Gedanken (laut oder im Inneren),
  • achtsam mit seinen Gedanken umzugehen (womit beschäftige ich mich gerade),
  • gar nicht erst ins Grübeln verfallen (hinter deinem Grübeln verbirgt sich zu viel, was du nicht wissen kannst),
  • oder sich Sorgen zu machen gehört auch dazu (worst-case-Szenario).

2. Wie sich die Veränderung auf dein Leben auswirkt

Wenn du diese Tipps umsetzt, wird sich dein Leben verändern. Garantiert. Deshalb garantiert, weil positive Gedanken keine schlechten Gefühle hinterlassen.

 

Dein Leben wird sich auf jeden Fall leichter anfühlen. Positive Gedanken stärken dich mental und körperlich:

  • Das merkst du, weil du mehr Power zur Verfügung hast.
  • Du kannst mit mehr Lockerheit an Aufgaben herangehen. 
  • Du bist entspannter, was sich auf deine Muskulatur auswirkt.
  • Da positive Menschen anziehender sind - macht dich das attraktiver.
  • Du kannst durch mehr Lockerheit viel humorvoller, fröhlicher sein.
  • Wer lockerer, entspannter ist, dem fällt meistens viel mehr zu.
  • Du bist viel erfolgreicher u. v. m.

3. Was dafür sorgt, den Kreislauf negativer Gedanken zu durchbrechen

Nach meiner Erfahrung sind diese 3 Schritte wirklich die besten, um ein für alle Mal den negativen Gedanken den Hahn abzudrehen:

 

1. Muster, die sich hartnäckig halten, muss man ganz gezielt bekämpfen: Z. B. in dem du sie sehr strikt

    mit einem Stopp aufhältst. Dein Gehirn kann lernen, dass ein Stopp bedeutet, dass du diesen 

   Gedankengang abbrechen willst.


2. Für Ablenkung sorgen: Du kannst nicht gleichzeitig grübeln, wenn du dich schon etwas ganz anderes 

    konzentrierst -  z. B. deine Lieblingsmusik hörst. Noch besser: Hör die Wingwave-Musik, denn damit gleichst du die 

    rechte und linke Gehirnhälfte aus. Das ordnet gleichzeitig deinen Kopf. 


3. Sei selbst_bewusst, achte auf deine Gedanken und steuere sie. Denn DU bestimmst, was du denkst. Du bist nicht 

    deine Gedanken! Du hast die Macht über deine Gedanken (Es sei denn, du bist krank. Dann beherrschen

    bestimmte negative Gedanken dich.) Du hast immer die Wahl, negative Gedanken abzubrechen und stattdessen

    etwas Positives zu denken.

4. Was deine Erfolge sofort wieder zunichte machen kann

Ich weiß, wovon ich spreche, denn diese Fehler passieren mir auch heute noch, wenn ich nicht aufpasse. Ist diese Denkweise typisch für dich und werden unbewusst alte Muster aktiviert, bist du schwupp die wupp wieder da, wo du mal gestanden hast. 

 

Auf diese 5 Fehler solltest du achten, damit du sie vermeiden kannst:

 

1. Wenn du nicht konsequent dranbleibst und übst: Die alten Gewohnheiten müssen erst verlernt werden, bevor das Neue greift. Deshalb gib nicht zu früh auf! Bleib dran, damit in Deinem Gehirn die alte Datenautobahn durch die positiven Gedanken abgelöst werden kann. 

 

2. Wenn du negative Menschen in dein Leben lässt: Wenn du ab heute viel positiver durchs Leben gehen willst, können negative Menschen dich dazu bringen, dass du wieder umschwenkst. Da greift dann das Vertraute. Verabschiede dich lieber von solchen Menschen, auch, wenn's Freunde sind. Sie tun dir nicht gut. Je bewusster du bist, desto mehr fällt dir das selbst auf.

 

3. Wenn du aufgrund negativer Erfahrungen in alte Muster verfällst: "Siehste, das habe ich doch gewusst!" Wenn du gleich wieder so denkst, weil dir etwas missglückt ist. Wie kannst du das wissen? Missgeschicke oder Misserfolge passieren. Sie gehören einfach zum Leben dazu.

 

4. Wenn du zu hohe Ansprüche und Erwartungen an andere hast: Zu hohe Ansprüche an dich und andere können dazu führen, dass deine Erwartungen nicht erfüllt werden. Damit kommen dann oft auch die negativen Gedanken zurück. Guck lieber, was realistischer ist, als überzogene Ansprüche zu haben. Damit ersparst du dir außerdem eine Menge Druck.

 

5. Wenn du zu perfektionistisch bist: Hardcore Perfektionisten unter uns haben's echt schwer. Denn für sie ist nie  etwas richtig gut, geschweige denn fertig. Und oft verleitet auch das zu negativen Gedanken. 90 % etwas richtig gut zu machen, ist wirklich schon sehr viel. Du brauchst nicht 100%ig zu sein, um gut zu sein - mal abgesehen davon, dass das eh gar nicht geht. 

 

Die gute Nachricht: Übung macht den Meister. Meine Tipps sind vielfach erprobt. Auch an mir selbst. Meinen Kunden haben sie auch gut geholfen: Und jetzt bist DU dran! 

 

Dazu noch ein Zitat von Marc Aurel: "Unser Leben ist das, wozu unsere Gedanken es machen."